Aquarien, deren Bewohner und mehr
  Grundlagen Aquaristik
 

Grundlagen der Aquaristik

Um schöne Becken zu haben und diese lange zu erhalten sind Futter und Beckenreinigung das Wichtigste. Hier eine kleine Checkliste:

Futtermenge -

Weniger ist mehr

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Füttert auf keinen Fall zuviel. Das fördert nicht nur die Vermehrung der Blasen- und Posthornschnecken, sondern kann Euer Becken auch sehr schnell umgehen lassen. Dies geschieht auch mal über Nacht und dann ist alles kaputt. Am besten immer nur soviel wie Eure Tiere innerhalb weniger Minuten fressen. Wenn es doch mal zu viel war den Rest absaugen oder absammeln.

Futterart -

Füttert abwechslungsreich

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Tiere langweilen sich schnell. Wenn Ihr also z. B. immer nur Flockenfutter füttert mögen es die Tiere nach einiger Zeit nicht mehr oder sie werden sogar krank. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Arten von Futter.

Wer es bequem mag nimmt Futter aus dem Aquarienhandel. Ich bevorzuge das SAK-Futter der Firma Exot Hobby in Tschechien. Meine Tiere lieben es. Mehr dazu findet Ihr auf der Seite Aquaristik Futter. Eine gelegentliche Abwechslung sollte aber auch dann nicht fehlen.

Ich füttere viel Pflanzliches (abgestorbene Wasserpflanzen, geschälte Salatgurken, Möhren). Gemüse muss vor dem Füttern kurz abgebrüht (blanchiert) werden. Damit tötet Ihr Keime ab und macht das Gemüse besser verdaulich.

Sehr beliebt ist auch Herbstlaub. Trockenes Herbstlaub solltet Ihr vorzugsweise von Ahorn, Buche, Eiche und Hasel sammeln. Andere Laubarten solltet ihr meiden, da einige Giftstoffe enthalten. Das Laub muss alleine vom Baum gefallen sein. Erst dann sind bestimmt Abbauprozesse im Blatt abgeschlossen. Es sollte auch sauber sein und muss zu Hause mit kochendem Wasser abgebrüht werden. Herbstlaub verbessert durch seine Gerbstoffe auch die Wasserqualität. Ihr solltet deshalb keinesfalls darauf verzichten.

Frostfutter sollte Ihr vorher immer auftauen und abspülen. Dafür eignet sich ein Teesieb oder auch eine Filtertüte für Kaffee. Im Futter können Gifte aus der Zucht oder Parasiten enthalten sein, aber auch Blut wie bei roten Mückenlarven. Blut lässt das Becken nach kurzer Zeit trübe werden. Das bekommt kein Filter raus.

Meine Tiere bekommen ab und an auch eine Portion Lebendfutter. Meist sind dies die von mir gezüchteten Mexikanischen Bachflohkrebse. Gelegentlich gibt es auch lebende Mückenlarven, Tubifex oder andere Leckereien.  Lebendfutter sorgt nicht nur für eine nette Abwechslung, sondern befriedigt auch den Jagdtrieb der Tiere.

Achtung bei Krebsen und Garnelen: Bei Ihnen dürft Ihr nur wenig tierisches Eiweis füttern. Sie bekommen sonst Häutungsprobleme durch die sterben können.



Wasserwechsel -

Besser zu oft als zu selten

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Wenn Ihr das Wasser zu selten wechselt, können sich Krankheitserreger ungehindert ausbreiten. Dies gilt besonders für die Flossenfäule bei Guppys. Wenn sich die einmal ausgebreitet hat braucht es alle 2 Tage einen mindestens 50%igen Wasserwechsel um die Krankheit wieder los zu werden. Aber auch andere Krankheitsausbrüche werden durch zu wenige Wasserwechsel begünstigt.

 
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